Was ist passiert?
Bitcoins Mining Difficulty ist in den letzten 24 Stunden um 11,6% gefallen – der größte Drop seit dem China-Ban 2021 und die zehntgrößte negative Anpassung aller Zeiten. Die Difficulty liegt nun bei 125,86T (Block 935.429). Der Rückgang folgt auf eine schwache Woche: BTC fiel rund 11%, crashte kurzfristig um 28% bis nahe 60.000 $ und erholte sich Richtung 70.000 $. Zuletzt tradete Bitcoin bei ca. 69.357 $ (−1,71%/24h).
Warum fällt die Difficulty?
Der Einbruch signalisiert Miner Capitulation: Bei gesunkenen Preisen und hohen Strom- sowie Betriebskosten werden viele Rigs unprofitabel. MARA Holdings meldete für Q3 2025 durchschnittliche Mining-Kosten von 67.704 $; Analysten gehen davon aus, dass zahlreiche Miner aktuell mit deutlichen Verlusten laufen und ihre BTC-Verkäufe erhöhen könnten. Sinkende Hashrate führt zum Difficulty-Adjustment, mit dem das Netzwerk die Ziel-Blockzeit wieder einpendelt.
Ausblick: Difficulty-Adjustment und Marktimpulse
Das niedrigere Difficulty-Level senkt die Eintrittsbarriere und kann effizientere Miner anziehen, was Blockproduktion und Hashrate stabilisieren dürfte. Kurzfristig ist zusätzlicher Verkaufsdruck möglich, bis sich Margen erholen. Der nächste automatische Difficulty-Adjustment erfolgt in ~2.016 Blöcken (≈ zwei Wochen) und könnte die Network-Performance weiter normalisieren. Trader sollten erhöhte Volatilität und Mining-Squeeze-Risiken einpreisen.



