Warum die Difficulty fällt
Das Bitcoin-Netzwerk re-targetet die Difficulty am 6. Februar voraussichtlich um rund 13% nach unten. In den letzten zwei Wochen lag die durchschnittliche Blockzeit bei 11,52 Minuten statt der angestrebten 10 Minuten, was das Adjustment auslöst. Trotz der jüngsten Stabilisierung ist der langsamere Block-Throughput bereits in der Berechnung reflektiert.
Hashrate-Schock: Wintersturm in den USA
Ein abrupter Hashrate-Drop führte zur Verlangsamung: Der 7-Tage-Schnitt fiel von 1.044 EH/s am 24. Januar auf 825 EH/s zum Monatsende und erholte sich Anfang Februar auf ca. 913 EH/s. Viele US-Miner fuhren während eines Wintersturms ihre Loads herunter, um das Grid zu entlasten; Foundry USA, der größte Pool, verlor zeitweise fast 60% Hashrate. Dieser Einbruch steckt bereits im Difficulty-Window und triggert den Rückgang trotz Rebound.
Ausblick für Miner und Markt
Eine geringere Difficulty erhöht kurzfristig die Chance auf Blöcke und kann die Profitabilität effizienter Miner verbessern. Der BTC-Preis fiel kurz auf 60.000 US-Dollar und erholte sich anschließend auf etwa 69.300, was das Sentiment stabilisiert. Beobachte die nächste Adjustment-Periode und den Hashrate-Trend, um Mining-Kapazitäten und Kosten optimal zu steuern.



