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US-Kältewelle drückt die Bitcoin-Hashrate: Foundry USA verliert 200 EH/s

US-Kältewelle drückt die Bitcoin-Hashrate: Foundry USA verliert 200 EH/s

Kältewelle belastet Mining in den USA

Ein extremer Wintersturm brachte arktische Luft, Reisechaos und Stromausfälle in den USA, mit über 800.000 betroffenen Haushalten und tausenden gestrichenen Flügen. Viele amerikanische Bitcoin-Miner reduzierten ihren Stromverbrauch, was die Netzwerk-Hashrate stark drückte. Die kurzfristige Drosselung senkte die verfügbare Rechenleistung deutlich.

Hashrate- und Pool-Daten

Foundry USA, der größte Mining-Pool, fiel von rund 340 EH/s am Freitag auf 139 EH/s am Montag – ein Rückgang um etwa 200 EH/s (~60 %) und damit fast auf die Größe von Antpool. Die gesamte Bitcoin-Hashrate sank vor dem Wochenende von ca. 1.118 EH/s auf ein Tief von 668 EH/s am Sonntag. Am Montag erholte sie sich auf etwa 776 EH/s, weiterhin über 30 % unter dem Vor-Sturm-Niveau.

Auswirkungen auf Blockzeit und Difficulty

Die Blockproduktion verlangsamte sich auf durchschnittlich 12,28 Minuten pro Block, also rund 2,28 Minuten über dem 10-Minuten-Ziel. Das Protokoll wird die Mining-Difficulty nach unten anpassen, um die Zielrate wiederherzustellen. Setzen sich die Störungen fort, wird die nächste Anpassung auf etwa −18 % geschätzt.

Preis und Ausblick

Bitcoin handelt nahe $87.700 und liegt auf Wochensicht etwa 5,7 % im Minus. Kurzfristig bleibt die Lage abhängig von Wetter und Energieverfügbarkeit, während Miner Kapazitäten schrittweise hochfahren könnten. Beobachtet werden sollten Hashrate-Erholung und die nächste Difficulty-Anpassung.

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