Armstrong vs. US-Banken: Streit um Krypto-Regulierung
Coinbase-CEO Brian Armstrong wirft großen US-Banken vor, Trumps Pro-Krypto-Agenda zu unterlaufen, indem sie einen Senatsentwurf zur Marktstruktur umschreiben wollen. Die vorgeschlagenen Änderungen würden Innovation bremsen, ganze Asset-Klassen verbieten und Rewards auf Stablecoins streichen.
Senatsentwurf: Verbote, DeFi-Beschränkungen, weniger CFTC-Power
Armstrong sagt, Coinbase könne den aktuellen Banking-Entwurf nicht unterstützen, weil er faktisch tokenisierte Wertpapiere verbietet, breite DeFi-Verbote einführt und die CFTC gegenüber der SEC schwächt. Außerdem würde der Text Stablecoin-Yield eliminieren.
Stablecoin-Yield und Risikoabgleich
Laut Armstrong wurde Stablecoin-Yield durch den GENIUS Act ermöglicht und ist wichtig für Renditen der Verbraucher. Vollständig durch kurzfristige US-Treasuries gedeckte Stablecoins seien systemisch weniger riskant als Fractional-Reserve-Banken.
Bankenlobby, Community-Banks und Lending
Armstrong unterstellt den Banken, Profitinteressen über die der Verbraucher zu stellen und Risiken in der Fristentransformation per Regulierung abzusichern, etwa über FDIC-Limits. Kunden können beim Lending opt-in, ohne Banklizenz zu benötigen – es sei denn, Plattformen verleihen Kundengelder ohne Zustimmung.
Aufsichtsklarheit: CFTC vs. SEC
Die Behauptung, Stablecoins schadeten Community-Banks, sei ein Ablenkungsmanöver, so Armstrong. Er kritisiert Formulierungen, die die CFTC der SEC unterordnen, und verweist auf den CLARITY Act des Repräsentantenhauses als klarere Trennlinie zwischen Wertpapier- und Warenaufsicht.
Ausblick
Armstrong zeigt sich zuversichtlich, dass der Kongress den Entwurf nachbessern kann. Lieber kein Gesetz, als eines, das tokenisierte Aktien verbietet oder Wettbewerb und normalen Amerikanern schadet.



