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Grid Wars: Bitcoin-Hashrate unter 1 ZH/s – AI treibt Strompreise, Mining weicht aus

Grid Wars: Bitcoin-Hashrate unter 1 ZH/s – AI treibt Strompreise, Mining weicht aus

Bitcoin-Hashrate rutscht unter 1 ZH/s

Der 7‑Tage‑Schnitt der Hashrate ist erstmals seit September 2025 unter die Marke von 1 ZH/s gefallen und liegt bei rund 993 EH/s. In etwa drei Tagen wird ein Difficulty‑Adjustment von ca. -4,34 % erwartet, nachdem die Leistung über Monate >1 ZH/s lag. Für User blieben die Blockzeiten dank der Netzwerkmechanik bislang stabil.

AI-Run auf Strom treibt die Kosten

AI‑Rechenzentren sichern sich langfristige 24/7‑PPAs und bieten höhere Preise, wodurch Grid‑Strom teurer wird. Da Strom der größte Kostenblock für Miner ist, müssen viele ihre Rigs drosseln oder Standorte verlagern. Der Wettbewerb verschiebt, wer Zugang zu günstigem Strom erhält.

Strategiewechsel bei Minern

Mehrere börsennotierte Miner vermieten Flächen an Chipmaker und AI‑Firmen oder rüsten Facilities um, um GPUs zu hosten. Ziel sind stabilere Multi‑Year‑Einnahmen, während Mining‑Margen schrumpfen. Andere setzen auf Off‑Grid‑Deals, kuratierte Laststeuerung oder warten auf bessere Spreads.

Grid-Politik: PJM und neue Regeln

Im PJM‑Gebiet sollen große Neulasten ihre eigene Versorgung sichern oder Curtailment akzeptieren, um kritische Dienste zu schützen. Politische Vorstöße fordern, dass Tech‑Firmen mehr zahlen oder Neubau von Kraftwerken mitfinanzieren. Das beeinflusst Tarifstrukturen, Interconnection‑Queues und die Verfügbarkeit günstiger Energie.

Netzwerk-Effekte: Difficulty, Sicherheit, Zentralisierung

Das anstehende Difficulty‑Adjustment hält die Blockzeit nahe 10 Minuten und stabilisiert den User‑Flow. Hält die niedrigere Hashrate an, könnten Hashing‑Kapazitäten stärker in Regionen mit Billigstrom konzentriert werden. Das erhöht potenziell die Zentralisierungs‑ und Ausfallrisiken, auch wenn die Sicherheit für User kurzfristig intakt bleibt.

Ausblick: Signale, die zu beobachten sind

Beobachte Strompreise, neue AI‑Capacity, PPA‑Konditionen und Hosting‑Rates sowie die geografische Verteilung der Hashrate. Entscheidend werden regulatorische Vorgaben im Grid, der Ausbau von Erzeugung und die Profitabilität von GPUs vs. ASICs. Beruhigt sich die AI‑Nachfrage nicht, dürfte der Druck auf Mining vorerst anhalten.

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