Bitcoin als Schutz vor Währungsabwertung
Robbie Mitchnick, Leiter der Digital-Assets-Sparte von BlackRock, sieht einen zunehmend überzeugenden Investment-Case für Bitcoin. Angesichts wachsender Sorgen über US-Schulden und Haushaltsdefizite betrachten Anleger BTC ähnlich wie Gold als alternativen Wertspeicher und Schutz vor sinkender Kaufkraft von Fiat-Währungen. Nach der stärksten Drei-Tages-Rally seit 2023 fiel Bitcoin wieder unter die Marke von 80.000 US-Dollar.
Bitcoin ist mehr als ein Risk-on-Asset
Mitchnick betont, dass Bitcoin nicht ausschließlich von der Risikobereitschaft an den Märkten abhängt, da seine langfristigen Treiber sich von Aktien und Anleihen unterscheiden. Während beide Anlageklassen zuletzt unter Druck standen, legte Bitcoin zu und unterstrich seine wachsende Rolle als eigenständiger Wertspeicher. Das verzögerte CLARITY Act sei für Bitcoin weniger entscheidend als für Bereiche wie Decentralized Finance, da BTC bereits eine vergleichsweise hohe regulatorische Akzeptanz genieße. Mehr regulatorische Klarheit könnte zusätzliches Aufwärtspotenzial schaffen, ist laut Mitchnick jedoch nicht die Grundlage der aktuellen Markterwartungen.



