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Bitcoin-Mining verlässt die Erde: Nvidia-gestütztes Startup testet ASIC-Rigs im Orbit

Bitcoin-Mining verlässt die Erde: Nvidia-gestütztes Startup testet ASIC-Rigs im Orbit

Bitcoin-Mining im Orbit

Starcloud hat im letzten Jahr ein Spacecraft mit einer Nvidia H100 GPU in den Low-Earth-Orbit (LEO) gebracht. Die nächste Mission soll noch dieses Jahr ASIC Bitcoin Miner auf eine zweite Plattform setzen, um zu prüfen, ob sich Crypto-Workloads im All skalieren lassen. Ziel ist ein enger Experiment-Stack: Miner installieren, Uptime und Energie-Math messen, harte Zahlen statt Slogans liefern.

Energie & Kühlung aus dem All

Solarpanels liefern auf bestimmten Orbits kontinuierliche Leistung, während das Vakuum Abwärme über Radiatoren abstrahlen lässt – ohne große Klimasysteme. Das kann Energie- und Cooling-Kosten senken. Langfristig plant das Team eine Konstellation orbitaler Compute-Plattformen für Commercial Clients und AI-Workloads.

Trade-offs und Risiken

Space- und Systems-Engineers warnen jedoch vor massiven Trade-offs: Launch-Fees, Abschirmung und große Radiatoren erhöhen Masse und Capex. Dauerhafte Strahlung beschleunigt die Alterung von Silicon und Memory; Earth-optimierte ASICs könnten in Orbit-Jahren nicht durchhalten. Ausfälle im All sind teuer zu fixen und brauchen oft einen weiteren Rocket-Launch. Am Boden sprechen günstiger Strom, Nähe zu Ops-Teams und Skaleneffekte für klassisches Mining.

Ausblick & Marktbezug

CEO Philip Johnston stellte den Plan nach einem Talk bei HyperChange auf X vor. Global verbraucht Bitcoin-Mining rund 20 GW – eine Zahl, die Starcloud als Argument für Off-Earth-Alternativen anführt. Das Experiment soll erst Uptime und Energieeffizienz belegen, bevor über ein Scale-out entschieden wird.

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