Klage vor dem Conseil d’État
Bull Bitcoin hat vor dem Conseil d’État eine Anfechtung von Dekret Nr. 2025-1276 eingereicht, das die EU‑DAC8‑Reportingregeln in Frankreich umsetzt. Das Unternehmen betreibt die Plattform dac8.com als öffentliche Ressource zu Quellen und Analysen und kritisiert DAC8 offen: Der CEO bezeichnet die Regelung als gravierende Bedrohung für Privacy und persönliche Sicherheit.
Gefahr durch zentrale Überwachungs‑Datenbanken
Bull Bitcoin argumentiert, dass die verpflichtende Sammlung von Nutzer‑ und Transaktionsdaten ein großes, angreifbares Repository schafft — ein Honeypot für Cyberkriminelle. Wiederholte Data Breaches in Frankreich und den USA zeigen, dass umfangreiche Datensammlungen schwer zu schützen sind und nicht nur Coin‑Halter, sondern auch deren Angehörige Opfer von Diebstahl, Erpressung oder Entführung werden können.
Auswirkungen auf Nutzerverhalten und Ökosystem
Die Firma warnt, dass DAC8-Steuerreporting die Compliance kaum verbessert, dafür aber Nutzer in Richtung peer‑to‑peer‑Trading, Home‑Mining, Node‑Betrieb oder Offshore‑Services treiben könnte, um zentrale Exchanges zu meiden. Die Konzentration sensibler Krypto‑Daten in Behördennetzen erhöht das Risiko eines gezielten Angriffs auf das gesamte Ökosystem.



