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BlackRock: Bitcoin-Crash war ein Leverage-Cleanup, kein Trend-Reset

BlackRock: Bitcoin-Crash war ein Leverage-Cleanup, kein Trend-Reset

Bitcoin-Rutsch durch zu viel Leverage

BlackRock führt den Rückgang von Bitcoin vor allem auf einen massiven Leverage-Abbau zurück, nicht auf schwächere Fundamentaldaten. Nach dem Hoch über 124.000 US-Dollar im Oktober 2025 fiel BTC bis Juni 2026 zeitweise unter 60.000 US-Dollar. Besonders die hohen offenen Positionen in Futures und Offshore-Perpetuals mit bis zu 125x Hebel machten den Markt anfällig.

ETF-Flows, China-Zölle und Umschichtungen

Ein weiterer Auslöser war der Schock durch neue US-Zölle auf China am 10. Oktober 2025, der die Open Interest in nur einem Tag um 20 Milliarden US-Dollar reduzierte. Parallel dazu verlagerte sich Kapital von Bitcoin in AI-Investments: Während Spot-Bitcoin-ETPs zuvor rund 60 Milliarden US-Dollar anzogen, flossen später Milliarden ab, als AI-Fonds stark gefragt waren. Zusätzlichen Druck erzeugten Verkäufe großer Holder wie Strategy, MARA und ein großer IBIT-Blocktrade.

Langfristige Bitcoin-These bleibt intakt

Trotz kurzfristiger Korrelationen mit Aktien bleibt BlackRock bei der langfristigen Rolle von Bitcoin als Hedge gegen Währungsabwertung. Die 10-Jahres-Korrelation zum S&P 500 liegt nur bei 0,18, während die Volatilität auf 40% gefallen ist und damit deutlich unter früheren Extremwerten liegt. In einem Portfolio-Study erhöhte eine 2%-Bitcoin-Allokation die Sharpe Ratio eines 60/40-Portfolios von 0,81 auf 0,96, ohne den maximalen Drawdown stark zu verändern.

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