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JPMorgan veröffentlicht Bitcoin-Prognose – kein automatischer Dollar-Fluchttrade

JPMorgan veröffentlicht Bitcoin-Prognose – kein automatischer Dollar-Fluchttrade

Bitcoin erstmals im langfristigen Marktausblick

J.P. Morgan Asset Management hat Bitcoin erstmals in seinen langfristigen Capital Market Assumptions berücksichtigt. Die Prognose für 2027 betrachtet erwartete Renditen über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren. BTC erhält zwar eine eigene langfristige Renditeprognose, wird wegen hoher Volatilität und instabiler Korrelationen jedoch nicht als regulärer strategischer Portfolio-Bestandteil behandelt.

Keine automatische Flucht von Dollar-Anlegern in Krypto

Die Investmentgesellschaft weist außerdem die These zurück, dass sinkendes Vertrauen in den US-Dollar oder eine breitere Währungsabwertung automatisch eine Kapitalflucht in Kryptowährungen auslösen. Zwar könnten hohe Haushaltsdefizite und zunehmender wirtschaftlicher Nationalismus den Dollar langfristig schwächen, ein niedrigerer Wechselkurs müsse seine Rolle als Reservewährung jedoch nicht gefährden. J.P. Morgan erwartet daher keinen zwangsläufigen Ansturm auf Bitcoin und andere Krypto-Assets.

Renditeprognosen für klassische Portfolios steigen

Die erwartete Rendite eines traditionellen 60/40-Portfolios aus Aktien und Anleihen wurde um 0,6 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent angehoben, nachdem das Portfolio 2026 eine Rendite von 9,1 Prozent erzielt hatte. Mit einem Anteil von 30 Prozent alternativer Anlagen steigt die Prognose auf 7,5 Prozent, während die erwartete Rendite globaler Aktien ebenfalls 7,5 Prozent erreicht. Staatsanleihen aus aller Welt erhielten die höchste Renditeprognose seit zwei Jahrzehnten. Gold, Hedgefonds, Infrastruktur und Transport könnten laut dem Bericht als Diversifikatoren die Sharpe Ratio eines ausgewogenen Portfolios um 22 Prozent verbessern, ohne die Rendite zu senken.

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