Starke Zuflüsse für BlackRocks Bitcoin-ETF
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock verzeichnete am Montag Zuflüsse von 665,16 Millionen US-Dollar. Das war der stärkste Tageszufluss seit dem 7. Oktober 2025. Insgesamt verbuchten US-Spot-Bitcoin-ETFs trotz Abflüssen bei Fidelity und Grayscale Nettozuflüsse von 526,6 Millionen Dollar.
Bitcoin steht unter makroökonomischem Druck
Der Bitcoin-Kurs bewegte sich weiterhin zwischen 82.000 und 83.000 Dollar. Anleger bewerten mögliche Zinserhöhungen, während Verkaufsdruck und Unsicherheit an den Finanzmärkten weitere Kursgewinne begrenzen. Die robusten ETF-Zuflüsse zeigen zwar eine anhaltende institutionelle Nachfrage, doch die Volatilität dürfte vorerst hoch bleiben.
Investoren setzen auf eine mögliche Aufholbewegung
Einige Marktteilnehmer positionieren sich offenbar für einen Bitcoin-Catch-up-Trade, da die Kryptowährung hinter anderen Risikoanlagen nahe ihrer Rekordhochs zurückliegt. Klarheit über die Geldpolitik der Federal Reserve und eine bessere Risikobereitschaft könnten den nächsten größeren Kursimpuls liefern.
BlackRock plant ETF mit Schutz vor Verlusten
Der im Januar 2024 gestartete IBIT verwaltet mittlerweile ein Nettovermögen von 66,37 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich hat BlackRock den iShares Bitcoin Managed Protect ETF beantragt, der das Abwärtsrisiko begrenzen und gleichzeitig eine Aufwärtsbeteiligung an IBIT ermöglichen soll. Spot-Ether-ETFs verzeichneten dagegen weitere Abflüsse von 103,3 Millionen Dollar und verlängerten ihre Verlustserie auf vier Tage.



