Bitcoin als mögliche Alternative zu Sanktionen
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu erwägt angesichts möglicher Sanktionen eine sogenannte „Bypass Economy“, in der Kryptowährungen eine Rolle spielen könnten. Die Bank of Israel lehnt Bitcoin jedoch als Umgehung von Sanktionen ab und warnt vor einer Belastung der Wirtschaftsbeziehungen zu wichtigen Handelspartnern.
Politischer Streit über Krypto und Wirtschaft
Politische Gegner wie Gadi Eisenkot und Yair Lapid bezeichneten den Vorschlag als riskant. Mehr als 100 Ökonomen, darunter der frühere Notenbankchef Jacob Frenkel und mehrere Nobelpreisträger, warnten vor steigender Arbeitslosigkeit und sinkenden Auslandsinvestitionen.
Bitcoin erschwert Unternehmensübernahmen
Die Debatte rückt zudem ein Finanzierungsproblem für israelische Unternehmenskäufer in den Fokus. Einige Searcher besitzen Bitcoin und möchten ihre Coins als Sicherheit für Kredite einsetzen, statt sie zu verkaufen. Internationale Kreditgeber bieten Bitcoin-backed Loans an, israelische Banken jedoch nicht. Laut M&A-Berater Benjamin Aronson kann dies lokale Übernahmen erschweren oder potenzielle Käufer zum Abbruch eines Deals bewegen, auch wenn sich die Unternehmensbewertungen bislang nicht verändert haben.



