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MSCI beschließt neue Regeln: Strategy droht der Ausschluss aus wichtigen Indizes

MSCI beschließt neue Regeln: Strategy droht der Ausschluss aus wichtigen Indizes

Neue MSCI-Regeln für Bitcoin-Treasury-Unternehmen

MSCI hat neue Regeln verabschiedet, die Strategy, den größten börsennotierten Bitcoin-Halter, aus seinen Indizes ausschließen könnten. Ab der November-Indexüberprüfung werden nicht operativ tätige Unternehmen anhand ihrer operativen Vermögenswerte und fünf Finanzkennzahlen geprüft. Damit ersetzen die Regeln vorläufige Einschränkungen für Unternehmen, deren Digital-Asset-Bestände mindestens 50 Prozent der Gesamtaktiva ausmachen.

Strategy und weitere Unternehmen im Fokus

Eine Simulation vom Mai 2026 identifizierte Strategy, Metaplanet aus Japan und den britischen Uran-Halter Yellow Cake als mögliche Ausschlusskandidaten. Das Ethereum-Treasury-Unternehmen SharpLink könnte auf eine Beobachtungsliste kommen. Bestehende Indexmitglieder werden jedoch erst entfernt, wenn sie den Test in beiden letzten Jahresabschlüssen nicht bestehen; zusätzliche Puffer sollen häufige Umschichtungen begrenzen.

Mögliche Folgen für MSTR und ETFs

Strategy bezeichnete den Vorschlag als diskriminierend, erklärte aber zugleich, ein Ausschluss würde das operative Geschäft voraussichtlich nicht wesentlich beeinträchtigen. ETFs, die betroffene MSCI-Indizes abbilden, müssten MSTR-Aktien bei einer Neugewichtung üblicherweise verkaufen. Nach Schätzung von Strategy halten MSCI-gebundene Fonds rund 13 Millionen Aktien beziehungsweise 3,1 Prozent der ausstehenden Aktien – weniger als das typische tägliche Handelsvolumen. MSCI will die betroffenen Unternehmen am 11. November veröffentlichen.

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