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107 Bitcoin verbrannt: Bennet Research untersucht mysteriöse BTC-Transaktionen

107 Bitcoin verbrannt: Bennet Research untersucht mysteriöse BTC-Transaktionen

107 BTC an unspendbare Bitcoin-Adresse gesendet

Im Mai 2026 zerstörte ein unbekannter Besitzer 107 Bitcoin im Wert von rund 8,3 Millionen US-Dollar, indem er die Coins an die unspendbare Adresse 1111111111111111111114oLvT2 sendete. Fünf nahezu identische Transaktionen wurden in Block 950.962 bestätigt. Die beteiligten Wallets wurden im April 2014 innerhalb von nur 25 Blöcken erstmals finanziert, als Bitcoin bei etwa 364 US-Dollar gehandelt wurde.

Spuren führen zu Mt. Gox

Chainalysis fand deutliche Hinweise auf einen gemeinsamen Besitzer und verfolgte den Großteil der Mittel bis zur früheren Kryptobörse Mt. Gox zurück. Eine Wallet hielt 20 BTC fast zwölf Jahre lang unangetastet. Im März 2026 wurden die Coins an eine mutmaßliche Custodian- oder Exchange-Hot-Wallet gesendet, bevor nahezu derselbe Betrag in drei Zahlungen abzüglich Gebühren zurückkehrte. Sieben Wochen später wurden die Bitcoin endgültig verbrannt.

Motiv für den Bitcoin-Burn bleibt ungeklärt

Eine weitere Wallet hatte seit 2022 insgesamt 19,6 BTC über denselben Custodian bewegt. Die 58 Transaktionen mit jeweils ungefähr 10.400 US-Dollar deuten auf eine geplante Liquidation nach festen Dollarbeträgen hin. Steuerliche Verlustverrechnung erscheint als Motiv wenig plausibel, da der Burn von 8,3 Millionen US-Dollar auf Basis des ursprünglichen Kaufpreises nur rund 39.000 US-Dollar an Gewinnen ausgleichen würde.

Auch ein gescheiterter Trade gilt wegen der nahezu vollständigen Rückzahlung als unwahrscheinlich. Möglich ist, dass ein vermögender Bitcoin-Besitzer ohne Erben das Angebot bewusst reduzieren wollte. Laut Chainalysis kann die Blockchain zwar die Transaktionen dokumentieren, aber nicht erklären, warum die Coins zunächst über einen Custodian bewegt, zurückgesendet und anschließend dauerhaft zerstört wurden.

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