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Mexikanische Polizei legt mutmaßliche Bitcoin-Mine mit gestohlenem Strom still

Mexikanische Polizei legt mutmaßliche Bitcoin-Mine mit gestohlenem Strom still

Bitcoin-Mining-Farm in Puebla entdeckt

Die mexikanische Polizei hat in der Sierra Norte im Bundesstaat Puebla eine geheime Bitcoin-Mining-Anlage stillgelegt. Die Farm lag nahe einer selten genutzten Straße, rund zwei Kilometer vom nächsten Dorf entfernt. Anwohner berichteten, dass die Mining-Hardware noch aus etwa einem Kilometer Entfernung zu hören war.

Bei der Durchsuchung fanden die Behörden 300 Grafikkarten, 80 Mittelspannungsanschlüsse und acht Satellitenantennen. Ermittler vermuten, dass die Anlage Strom aus einem nahegelegenen Wasserkraftsystem abgezweigt hat. Seit Anfang 2025 wurde dies bereits als vierte Mining-Farm in der Region entdeckt.

Illegale Energieversorgung macht Mining profitabel

Experten zufolge siedeln sich Mining-Betriebe häufig dort an, wo Strom besonders günstig ist oder illegal bezogen werden kann. Die Produktion eines Bitcoin kostet derzeit etwa 45.000 US-Dollar, während der Marktpreis bei rund 78.000 US-Dollar liegt. Dadurch kann gestohlene Energie die Profitabilität deutlich erhöhen.

Sicherheitsanalyst David Saucedo erklärte, dass der Betrieb erhebliche technische Expertise und finanzielle Mittel erfordert haben müsse. Drei weitere Farmen wurden im vergangenen Jahr nahe demselben Staudamm entdeckt. Behörden arbeiten nun mit benachbarten Bundesstaaten zusammen, um zusätzliche Standorte aufzuspüren. Ähnliche Razzien gab es bereits in Brasilien, den USA, Südostasien und Thailand.

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