Bitcoin-Sentiment dreht in Richtung Optimismus
Fidelity Digital Assets zufolge könnte Bitcoin im vierten Quartal 2026 bereits seinen zyklischen Boden erreicht haben. Der NUPL-Wert stieg von 0,09 am Ende des zweiten Quartals auf 0,36 zum Ende des dritten Quartals und wechselte damit von „Hope-Fear“ zu „Optimism-Anxiety“. BTC legte in diesem Zeitraum um 43 Prozent zu und notierte 45 Prozent über seiner aggregierten Kostenbasis, wodurch geschätzte unrealisierte Gewinne von 627 Milliarden US-Dollar entstanden.
Technische Signale zeigen neues Aufwärtsmomentum
Historisch folgten auf NUPL-Werte um 0,36 Medianrenditen von 93 Prozent über ein Jahr und eine annualisierte Rendite von 37 Prozent über drei Jahre. Fidelity warnt jedoch, dass sich diese Muster nicht zwingend wiederholen müssen. Bitcoin stieg im dritten Quartal von 61.438 auf bis zu 86.505 US-Dollar, überschritt im September den 50- und 200-Tage-Durchschnitt und bildete ein Golden Cross.
ETF-Zuflüsse und bessere Mining-Bedingungen
Spot-Bitcoin-ETPs verzeichneten trotz des gescheiterten CLARITY Act Zuflüsse von 6,4 Milliarden US-Dollar, während die Bitcoin-Dominanz um drei Prozent sank und Kapital in ETH und SOL floss. Gleichzeitig fiel die Hashrate seit ihrem Höchststand Ende 2025 um 38 Prozent, während der Bitcoin-Preis um 53 Prozent zurückging. Die geringere Konkurrenz erhöhte den Hash Price um 25 Prozent und unterstützte die Erholung von Fidelitys Yardstick-Metrik, doch nachhaltige Kursgewinne setzen laut Fidelity weiter steigende unrealisierte Gewinne voraus.



