US prüft Venezuelas BTC-Reserve
Patrick Witt, Executive Director des President’s Council of Advisors for Digital Assets, sagte, US-Behörden prüfen aktiv, wie das Maduro-Regime finanziert wurde. Im Fokus stehen Öl, physische Commodities und Digital Assets wie Bitcoin. Seizures wollte er wegen Sensibilität nicht bestätigen. Bestätigt ist, dass Krypto im behördenübergreifenden National-Security-Review eine Rolle spielt.
600.000 BTC-These unter der Lupe
Auslöser sind virale Berichte, Venezuela halte über 600.000 BTC. Diese These stützt sich auf Intelligence-Sourcing und circumstantial logic, nicht auf On-Chain-Attribution. Blockchain-Forensics von Arkham und TRM Labs fand keine Holdings in dieser Größenordnung, und es fehlen verifizierbare Wallet-Adressen. Witts Aussagen validieren die Prüfung von Krypto, nicht jedoch Behauptungen über beschlagnahmte Tokens.
Folgen für Markt, Compliance und Geopolitik
Für Markt und Compliance heißt das: erhöhte Sanktions- und AML/KYC-Wachsamkeit bei Exchanges, OTC-Desks und Dienstleistern. Ohne On-Chain-Belege bleiben die 600k-BTC-Claims spekulativ, doch regulatorische Aufmerksamkeit dürfte steigen. Bitcoin handelte zum Zeitpunkt der Meldung nahe 89.285 US-Dollar. Beobachter sollten auf mögliche Adress-Leaks, neue Forensics-Reports und Policy-Moves achten.



