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Pantera-Gründer: US-Bond-Buybacks trieben Bitcoin-Rally auf über 81.000 Dollar

Pantera-Gründer: US-Bond-Buybacks trieben Bitcoin-Rally auf über 81.000 Dollar

Buyback-Plan des US-Finanzministeriums kehrt sich ins Gegenteil um

Pantera-Capital-Gründer Dan Morehead zufolge hatte das ausgeweitete Bond-Buyback-Programm des US-Finanzministeriums den gegenteiligen Effekt. Nachdem Finanzminister Scott Bessent das Limit am 19. August auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Operation erhöht hatte, seien Sorgen über die Verschuldung und eine mögliche Dollar-Abwertung stärker in den Fokus gerückt. Im Vergleich zu den jährlich rund 2 Billionen US-Dollar an neu verkauften Anleihen wirke das Volumen unbedeutend.

Bitcoin profitiert von makroökonomischen Trends

Morehead bezeichnete Bitcoin als makroökonomisches Asset, das von anhaltender staatlicher Kreditaufnahme profitieren könne. Der Kurs stieg zeitweise über 81.000 US-Dollar und verbuchte den stärksten August seit 2021; zuletzt notierte Bitcoin bei rund 77.258 US-Dollar. Pantera Capital prognostizierte zudem einen Höchststand von 117.542 US-Dollar am 10. August 2025 und sieht sich durch das Timing in seinem Vierjahreszyklus-Modell bestätigt.

Zinsrisiken und mögliche nächste Rally

Nach Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole gaben Bitcoin und Gold nach. Warsh warnte, dass stärkeres Wirtschaftswachstum höhere Zinsen begünstigen könnte, was die Nachfrage nach renditelosen Assets wie Bitcoin dämpft. Morehead sieht die Korrektur dennoch im Rahmen des seit 13 Jahren beobachteten Zyklus und erwartet gegen Jahresende einen neuen Aufschwung, auf den eine zwei- bis dreijährige Aufwärtsphase folgen könnte.

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