Bitcoin im vierjährigen Zyklus
VanEck hält es für möglich, dass Bitcoin nach dem Rückgang von fast 125.000 US-Dollar in die unteren 60.000er den Zyklus-Boden annähert. Als Ursache nennt das Unternehmen die Post-Halving-Phase seit Q4 2024, in der Mining Rewards sanken und das neue Supply-Wachstum langsamer wurde. Aus Sicht von VanEck passt die Korrektur eher zu einem typischen Bitcoin-Zyklus als zu einem strukturellen Problem.
GEO-Framework signalisiert Nähe zum Tief
Das GEO-Framework von VanEck bewertet globale Liquidität, Leverage im Krypto-Ökosystem und On-Chain-Aktivität. Zwei Signale sind neutral, während der Bereich Ecosystem Leverage als konstruktiv gilt. Daraus leitet die Firma ab, dass sich die Marktbedingungen einem Bottom nähern könnten und ein schrittweiser Aufbau von BTC-Exposure sinnvoll sein kann.
Gold bleibt im Fokus der Makro-Lage
Gleichzeitig betont VanEck, dass frühere Zyklen kein exakter Timing-Guide sind. Auch Gold sieht das Unternehmen trotz jüngster Konsolidierung weiterhin in einem langfristigen Bull Market, gestützt von Zentralbankkäufen, höheren Staatsdefiziten und anhaltender Inflation über dem Zielwert. Zusätzliche Unsicherheit könnte zudem durch die künftige Fed-Führung entstehen.



