Foundry initiiert Hashrate-Vote
Foundry Digital gibt seinen Mining-Kunden die Entscheidungshoheit, ob der Pool BIP-110 signalisieren soll. Miner stimmen mit ihrer Hashrate; Accounts, die nicht voten, gelten als "No". Der Pool signalisiert gemäß der mehrheitsgewichteten Hashrate während des Signaling-Zeitraums und steht standardmäßig auf "No", bis "Yes" über 51 % liegt.
Was BIP-110 vorsieht
Der Vorschlag "reduced data temporary soft fork" würde die meisten neuen Outputs auf 34 Bytes begrenzen, ein 83-Byte-Limit für OP_RETURN wiederherstellen und Daten-Pushes über 256 Bytes ablehnen. Befürworter sehen darin eine Maßnahme gegen nicht-monetäre Daten und Blockchain-Spam, Kritiker warnen vor einer politischen Richtungsentscheidung als Consensus-Change und möglichen Ungültigmachungen gebührenbezahlter Transaktionen.
Bedeutung für das Bitcoin-Netz
Das Voting basiert auf der durchschnittlichen 10-Tage-Hashrate pro Account (6.–15. Juli) und das Signaling-Fenster läuft voraussichtlich bis Anfang August; Foundry kontrolliert dabei rund ein Drittel der Netz-Hashrate. Dadurch könnte die Abstimmung das Upgrade entscheidend beeinflussen und die Debatte über On-Chain-Daten, Gebühren und die Rolle von OP_RETURN neu entfachen.



