Neues Gesetz: Beschlagnahme und Einsatz von Krypto
Brasilien hat ein Gesetz verabschiedet, das Behörden das Einfrieren, Blockieren und Beschlagnahmen von Krypto und anderen Assets gegen ultragewaltbereite Gruppen erlaubt. Mit richterlicher Genehmigung können beschlagnahmte Coins direkt für Polizeiarbeit, Nachrichtendienste, Training und andere Public-Security-Maßnahmen eingesetzt werden. Ziel sind Milizen, paramilitärische Gruppierungen und kriminelle Organisationen, wobei die Strafen für territorialen Einfluss, Behinderung der Polizei und Verschleierung per verschlüsselter Tools angehoben werden.
Ermittlungsbefugnisse und grenzüberschreitende Kooperation
Das Gesetz ermöglicht temporäre Sperren von Exchanges, Wallets und Online-Plattformen während laufender Ermittlungen und stärkt die grenzüberschreitende Vermögensrückgewinnung. Zusätzlich wird eine nationale Strafdatenbank eingerichtet, um die Koordination zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten zu verbessern. Diese Maßnahmen sollen die Effektivität bei der Konfiszierung und dem Management von digitalen Assets erhöhen.
Strategische Bitcoin-Reserve und Energie-Strategien
Parallel wurde ein Gesetzesentwurf wieder eingebracht, das eine Strategic Sovereign Bitcoin Reserve vorsieht, die innerhalb von fünf Jahren bis zu einer Million Bitcoin akkumulieren könnte. Der Vorschlag untersagt den Verkauf gerichtlich beschlagnahmter Bitcoin, erlaubt Steuerzahlungen in BTC und fördert transparentes Reserve-Management sowie Beteiligung öffentlicher Unternehmen am Mining und Storage. In der Energiebranche prüft Engie Optionen wie Batteriespeicher oder Bitcoin-Mining-Rechenzentren an einem Solarstandort in Brasilien, um Verluste durch Netzrestriktionen zu verringern.



