Bitcoin bleibt institutionelles Basis-Asset
Bitwise befragte zwischen Ende März und April 2026 führende Investmentexperten aus 15 großen Institutionen. Dazu zählten Stiftungen, Pensionsfonds, Family Offices, Staatsfonds und börsennotierte Unternehmen. Jede Institution mit Krypto-Allokation hielt Bitcoin – meist als erstes, größtes und am längsten gehaltenes Digital Asset.
Allokationen und Spot-Bitcoin-ETFs
Die Bitcoin-Allokationen lagen zwischen 0,5 und 13 Prozent des investierbaren Vermögens, wobei die meisten Institutionen 1 bis 2 Prozent investierten. Fast alle nutzten bereits Spot-Bitcoin-ETFs oder planten deren Einsatz. Einige Anleger betrachten Bitcoin und Gold als vergleichbare Absicherung gegen die Entwertung von Fiat-Währungen.
Kein Verkauf trotz Kursrückgang
Trotz eines Rückgangs des Kryptomarktes um rund 50 Prozent zwischen Oktober 2025 und April 2026 reduzierte keine der befragten Institutionen ihre Bitcoin-Position. Mehrere kauften sogar weitere Coins. Als mögliche Verkaufsgründe nannten sie eher regulatorische Probleme oder einen Vertrauensverlust in die Krypto-Branche als fallende Kurse.
Bitwise-CIO Matt Hougan erwartet, dass die meisten institutionellen Investoren innerhalb der nächsten fünf Jahre Kryptowährungen halten werden.



