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Bitcoin-Rallye um 50 %: Warum das knappe Angebot wichtiger ist als die Nachfrage

Bitcoin-Rallye um 50 %: Warum das knappe Angebot wichtiger ist als die Nachfrage

Bitcoin erholt sich trotz Gegenwind

Bitcoin ist seit seinem Tief im Juni um fast 50 % gestiegen und legte allein in der vergangenen Woche mehr als 10 % zu. Laut River könnte diese Erholung darauf hindeuten, dass der Bärenmarkt beendet ist – trotz einer Zinserhöhung der Federal Reserve und des mutmaßlichen Scheiterns des CLARITY Act im US-Senat. Nach dem politischen Rückschlag fiel der Bitcoin-Kurs kurzzeitig um 4 %, erholte sich anschließend jedoch wieder.

Kurzer Abschwung, aber kaum mehr Nachfrage

Sollte der Abschwung tatsächlich vorbei sein, wäre er der kürzeste und zugleich mildeste in der Geschichte von Bitcoin. Der Kurs fiel um 52 % vom Hoch, während frühere Zyklen Rückgänge von 77 bis 85 % verzeichneten. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage verhalten: Das Handelsvolumen an Börsen liegt 30 % unter dem Jahresanfang, und Bitcoin-ETFs kauften im laufenden Monat rund 18.000 BTC – deutlich weniger als ihr durchschnittlicher Monatskauf seit dem Start im Jahr 2024.

Knappes Angebot treibt die Rallye

River führt den Anstieg vor allem auf ein sinkendes Angebot und nicht auf neue Käufer zurück. Rund 81 % des zirkulierenden Bitcoin-Bestands wurden seit mindestens sechs Monaten nicht bewegt, während langfristige Halter seit 2020 mehr als 3 Millionen BTC akkumuliert haben. Auch der Verkaufsdruck früher Investoren scheint nachzulassen: Nachdem 2024 und 2025 fast 4 Millionen seit mindestens drei Jahren ruhende BTC bewegt wurden, waren es im ersten Halbjahr 2026 nur etwa 300.000 BTC. Für einen nachhaltigen Bullrun brauche es laut River jedoch eine stärkere Nachfrage, höheres Handelsvolumen und beschleunigte Kapitalzuflüsse.

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