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Fed-Studie: Bitcoin-Erwartungen beeinflussen Käufe stärker als Demografie

Fed-Studie: Bitcoin-Erwartungen beeinflussen Käufe stärker als Demografie

Bitcoin-Glaube ist wichtiger als persönliche Merkmale

Eine Studie der Federal Reserve Bank of Cleveland auf Basis von US-Haushaltsbefragungen aus den Jahren 2018 bis 2025 zeigt, dass Erwartungen zu künftigen Bitcoin-Renditen den Besitz stärker vorhersagen als demografische Merkmale. Bitcoin-Halter waren zwar meist jünger, männlich, einkommensstärker sowie häufiger libertär oder unabhängig eingestellt. Unter-40-Jährige besaßen Bitcoin jedoch nur 13 Prozentpunkte häufiger als Menschen über 60.

Hohe Renditeerwartungen fördern den Bitcoin-Kauf

Im Jahr 2021 erwarteten Bitcoin-Halter eine jährliche Rendite von 22 Prozent, während Nicht-Halter lediglich 7 Prozent prognostizierten. Laut den Forschern erklärten diese Erwartungen mehr Unterschiede beim Bitcoin-Besitz als alle erfassten Haushaltsmerkmale zusammen. Fehlendes Wissen war der häufigste Grund, warum Menschen keine Kryptowährungen besaßen.

Bitcoin-Besitz und spekulative Zyklen

Der Anteil der US-Haushalte mit Bitcoin stieg von weniger als 2 Prozent im Jahr 2018 auf rund 12 Prozent im Jahr 2025 – trotz deutlicher Kursrückgänge. Haushalte mit größeren Krypto-Beständen kauften nach Kursgewinnen häufiger langlebige Güter, erhöhten aber nicht ihre laufenden Ausgaben, was eher auf einmalige Käufe als auf einen dauerhaften Vermögenseffekt hindeutet. In einem Experiment führte die Information über eine Bitcoin-Rendite von 14,3 Prozent im Vorjahr zu einer rund 47 Prozent höheren gewünschten Krypto-Allokation und machte die Befragten etwa 23 Prozent wahrscheinlicher zu späteren Bitcoin-Käufen. Die Forscher warnen, dass starke vergangene Renditen unrealistisch hohe Zukunftserwartungen fördern und spekulative Zyklen verstärken können.

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