Konzept kurz
Ein neuer Vorschlag namens 'Quantum Safe Bitcoin' behauptet, Bitcoin-Transaktionen quantensicher machen zu können, ohne das Bitcoin-Protokoll zu ändern. Statt elliptischer Kurven setzt das Design auf hash-basierte Annahmen, die nicht in gleicher Weise durch Shor's Algorithmus bedroht sind. Ziel ist, die Sicherheit in ein 'hash-to-signature' Puzzle zu verlagern, das innerhalb der bestehenden Script-Limits funktionieren soll.
Wie das Puzzle funktioniert
Die Idee zwingt Wallets, nach Transaktionsparametern zu suchen, die ein signaturähnliches Hash-Output erzeugen — ein proof-of-work-artiger Prozess. Das Puzzle ist so konzipiert, dass es innerhalb der aktuellen Script-Grenzen arbeiten kann und laut den Autoren ohne Soft-Fork oder andere Konsensänderung auskommt. Praktisch würden solche Transaktionen aber die Standard-Relay-Regeln nicht erfüllen und müssten vermutlich direkt an Miner statt über Nodes propagiert werden.
Trade-offs, Kosten & Stand der Forschung
Der große Nachteil sind die erheblichen Transaktionsgrößen und der Ressourcenbedarf: Erste Tests fanden Lösungen nach mehreren Stunden auf Multi-GPU-Setups, die Kosten pro gültiger Transaktion werden auf etwa 75–150 US-Dollar geschätzt. Da die Transaktionen wahrscheinlich nicht normal relayed werden, wären sie teuer und weniger benutzerfreundlich. Die Forschung ist noch unvollständig — Tools zur Script-Generierung sind fertig, aber vollständige Transaktionsassemblierung und On-Chain-Broadcast wurden noch nicht demonstriert.



