Bitcoin Privacy vor Gericht: Erste Gerichtsverhandlung der Samourai Entwickler

Bitcoin Privacy vor Gericht: Erste Gerichtsverhandlung der Samourai Entwickler

Rechtliche Verfahren gegen Entwickler von Samourai Wallet

Im Southern District of New York laufen die ersten rechtlichen Verfahren gegen Keonne Rodriguez und William Lonergan Hill, die Entwickler von Samourai Wallet. Das Justizministerium klagt sie wegen Geldwäsche und dem Betrieb eines unlizenzierten Geldüberweisungsgeschäfts an.

Verfahrensfortschritt und "Discovery"

Die Staatsanwaltschaft ist bereit, das Verfahren fortzusetzen und erreicht nun die Phase, in der sie Beweise mit der Verteidigung austauscht. Dieser Prozess wird als "Discovery" (Beweisermittlung) bezeichnet. Derzeit werden Daten von den elektronischen Geräten von Rodriguez verarbeitet. Es wird erwartet, dass er eine 2 Terabyte Festplatte übergibt, die wichtige Informationen enthalten könnte.

Verteidigung und rechtliche Argumentation

Die Verteidigung von Rodriguez ist darauf vorbereitet, die Abweisung der Anklagen zu beantragen. Sie stützt sich auf einen Brief der US-Senatoren Cynthia Lummis und Ron Wyden an Generalstaatsanwalt Merrick Garland. Die Senatoren argumentieren, dass nicht-verwahrende Krypto-Softwareplattformen wie Samourai Wallet nicht als Geldüberweisungsdienste klassifiziert werden sollten, da die Nutzer direkte Kontrolle über ihre Krypto-Assets behalten.

Richterliche Entscheidung und Hausarrest

Im Fall von Rodriguez entschied der Richter, dass er bis zur nächsten Gerichtssitzung am 4. September 2024 unter Hausarrest bleiben wird. Weitere Entwicklungen werden erwartet, während beide rechtlichen Parteien sich auf den bevorstehenden Prozess vorbereiten und die Debatte über die rechtliche Behandlung nicht-verwahrender Krypto-Dienste weitergeht.

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