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Neuseeland will Bitcoin steuerfrei machen – während Deutschland über das Gegenteil diskutiert

Neuseeland will Bitcoin steuerfrei machen – während Deutschland über das Gegenteil diskutiert

Nur elf Wochen vor der Parlamentswahl bringt Neuseelands Regierungspartei ACT eine steuerliche Neuerung ins Spiel, die es im Land bisher nicht gibt: eine einjährige Haltefrist, nach der Bitcoin-Gewinne komplett steuerfrei werden sollen. Während Deutschland gerade über die Abschaffung seiner bestehenden Haltefrist streitet, will Neuseeland eine ganz neue einführen. Der Hintergrund Die liberale ACT-Partei, Teil von Neuseelands Regierungskoalition, hat ihr Reformpaket am 27. August 2026 vorgestellt – rechtzeitig vor der Parlamentswahl am 7. November 2026. Kernstück ist eine neue einjährige Haltefrist für private Krypto-Investitionen, nach deren Ablauf Gewinne beim Verkauf steuerfrei realisiert werden könnten. Der Vorschlag im Detail Wer sein privates Krypto-Investment länger als 12 Monate hält, soll die Gewinne künftig komplett steuerfrei behalten dürfen. Wer innerhalb von 12 Monaten verkauft, bleibt weiterhin steuerpflichtig. Für professionellen Handel ändert sich nichts – dort gelten die bestehenden Regeln unverändert weiter. Die Zahlen dahinter Rund 355.000 Neuseeländer gelten als identifizierte Krypto-Nutzer – das sind 6,6 % der Gesamtbevölkerung. Zusammen haben sie 57 Millionen Transaktionen im Umfang von umgerechnet rund 21 Milliarden US-Dollar (36 Milliarden NZ$) getätigt. Die Begründung ACT argumentiert, eine klare Haltefrist fördere langfristige Investitionen, schaffe Rechtssicherheit und eröffne neue Investitionsmöglichkeiten für private Anleger. Die Partei positioniert sich damit im Wahlkampf bewusst als krypto-freundliche Kraft – ob der Vorschlag nach der Wahl am 7. November tatsächlich umgesetzt wird, ist allerdings noch offen. Ist Bitcoin in Neuseeland aktuell steuerfrei? Nein. Das ist die entscheidende Klarstellung: Neuseeland hat aktuell keine Kapitalertragsteuer-Ausnahme für Krypto, egal wie lange man hält. Gewinne werden zu 100 % als normales Einkommen versteuert – mit dem persönlichen, progressiven Steuersatz von bis zu 39 % (ab einem Einkommen von 180.001 NZ$). ACTs Vorschlag wäre also keine Verbesserung einer bestehenden Regel, sondern die Einführung einer, die es in Neuseeland bisher überhaupt nicht gibt. Der Vergleich mit Deutschland In Deutschland gibt es die steuerfreie einjährige Haltefrist für private Bitcoin-Verkäufe schon seit Jahren. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wollte sie im Rahmen der Haushaltsplanung 2027 eigentlich abschaffen und durch eine pauschale Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag ersetzen. Der Plan flog jedoch am 12. August 2026 aus dem beschlossenen Jahressteuergesetz 2026 – für 2026 gilt die deutsche Regel damit weiterhin unverändert. Die Einordnung Neuseeland reiht sich in eine wachsende Zahl von Ländern ein, die gezielt mit steuerlichen Anreizen um Krypto-Investoren werben – während andere, wie Deutschland gerade, in die entgegengesetzte Richtung diskutieren. Für Anleger zeigt das: Steuerregeln für Bitcoin sind international alles andere als einheitlich und können sich schnell ändern.   Der Bitcoin-Miner für dein zu Hause: *Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar.  

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Strategy wehrt sich: Offener Brief gegen den möglichen MSCI-Ausschluss

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Index-Anbieter MSCI will "nicht-operative" Firmen aus seinen Indizes werfen – ein Vorschlag, der vor allem Strategy (ehemals MicroStrategy) treffen würde. Am 31. August 2026 antworteten Strategy-Gründer Michael Saylor und CEO Phong Le mit einem offenen Brief. Wir ordnen ein, worum es geht, was auf dem Spiel steht und wie es jetzt weitergeht. Worum es geht MSCI hat im August 2026 einen neuen Vorschlag veröffentlicht, der Bitcoin-Treasury-Firmen wie Strategy und Metaplanet aus seinen Indizes ausschließen würde – ein Ethereum-Halter landet zusätzlich auf der Beobachtungsliste. Es ist bereits der zweite Anlauf: Einen fast identischen Vorschlag hatte MSCI schon im Dezember 2025 vorgelegt und am 6. Januar 2026 nach Kritik wieder zurückgezogen. Der Streitpunkt: eine Bilanzierungsfrage Im Kern geht es um eine Rechenmethode. MSCI stuft eine Firma als "nicht-operativ" ein, sobald bestimmte Kosten mehr als 5 % der Bilanzsumme ausmachen. Zählt man Bitcoins Wertschwankungen als "operative Kosten" mit – wie es MSCIs Methode vorsieht – kommt Strategy auf rund 44 %. Rechnet man diese Bilanzierungslogik heraus, liegt der Wert bei nur 0,37 % – weit unter der Schwelle. Genau hier setzt Strategys Kritik an. Der offene Brief In ihrem Brief vom 31. August 2026 nennen Saylor und Le den Vorschlag "misguided, flawed, and conflicts with established securities laws and accounting principles". Ihr Hauptargument: Strategy beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter und stuft sein Bitcoin-Geschäft selbst als operatives Segment ein – von einer "nicht-operativen" Firma könne also keine Rede sein. Was auf dem Spiel steht Laut Strategys eigener Rechnung wären insgesamt rund 27,5 Mrd. $ an Marktkapitalisierung über sechs betroffene Firmen hinweg betroffen, davon entfallen rund 87 % allein auf Strategy. Das Unternehmen hält aktuell rund 846.000 BTC (Stand 30. Juni 2026 rund 49,67 Mrd. $ wert). Strategy selbst betont, dass nur 3,1 % der MSTR-Aktien überhaupt in MSCI-gebundenen ETFs liegen. Trotzdem rechnet JPMorgan mit Verkaufsdruck: rund 2,8 Mrd. $ bei einem reinen MSCI-Ausschluss, bis zu 8,8 Mrd. $, falls Strategy zusätzlich aus Nasdaq 100, dem CRSP US Total Market Index und diversen Russell-Indizes fliegen sollte. Der Zeitplan Die öffentliche Konsultation läuft noch bis zum 30. September 2026. MSCI will sein Ergebnis spätestens bis zum 16. Oktober bekanntgeben. Fällt die Entscheidung zugunsten des Ausschlusses aus, könnten die Änderungen ab dem 11. November angekündigt und zum 1. Dezember 2026 wirksam werden. Die Marktmeinung Auf der Prognoseplattform Polymarket wird aktuell mit 83 % eingepreist, dass Strategy noch 2026 aus dem MSCI-Index fliegt – im März 2026 lag dieser Wert noch bei 77 %. Einordnung Strategy selbst sagt: Ein Ausschluss hätte praktisch keine Auswirkung auf das operative Geschäft, da nur ein kleiner Teil der Aktien überhaupt in MSCI-gebundenen Fonds liegt. Spannend bleibt trotzdem, ob ausgerechnet die Bitcoin-Bilanzierung zum Präzedenzfall dafür wird, wie Indexanbieter künftig mit Digital-Asset-Firmen umgehen. *Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlage- oder Rechtsberatung dar.Der Bitcoin-Miner für dein zu Hause:

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Strategy kauft 4.603 BTC und stockt Bitcoin-Bestand auf

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Strategy kauft erstmals seit Juni 4.603 BTC für 369,7 Mio. US-Dollar und hält nun 845.050 Bitcoin.

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Bitcoin wird quantensicher: Was SHRINCS bedeutet – und warum kein Grund zur Sorge besteht

Bitcoin wird quantensicher: Was SHRINCS bedeutet – und warum kein Grund zur Sorge besteht

Bitcoin-Forscher von Blockstream haben mit SHRINCS den ersten konkreten Vorschlag für quantensichere Bitcoin-Signaturen vorgestellt. Klingt nach einem Warnsignal – ist aber vor allem eins: ein Beispiel dafür, wie frühzeitig sich Bitcoin auf eine theoretische Zukunftsgefahr vorbereitet, lange bevor sie überhaupt relevant werden könnte. Ist Bitcoin in Gefahr? Bitcoins Sicherheit basiert auf einem mathematischen Schloss, das ein ausreichend starker Quantencomputer theoretisch mit dem sogenannten Shor-Algorithmus rückwärts knacken könnte. Klingt bedrohlich, ist aber weit weg: Dafür bräuchte es Schätzungen zufolge 13 bis 300 Millionen stabile Qubits. Aktuelle Quantencomputer haben gerade einmal 100 bis 1.000 – die meisten Fachleute rechnen frühestens ab 2030, teils gar nicht in diesem Jahrzehnt, mit einer echten Gefahr. Wie viel Bitcoin wäre überhaupt betroffen? Laut Glassnode-Daten gelten aktuell rund 30 % aller Bitcoin (6,04 Mio. BTC) als theoretisch angreifbar, weil ihr öffentlicher Schlüssel bereits sichtbar ist – meist durch alte Adresstypen oder Wiederverwendung. Die gute Nachricht: Wer betroffen ist, muss nicht tatenlos zusehen. Der einfachste Schutz: Coins bewegen Der öffentliche Schlüssel bleibt verborgen, solange eine Adresse nur empfängt und nie wiederverwendet wird. Wer betroffene Coins auf eine frische Adresse überträgt, versteckt den Schlüssel wieder. Zwar wird der Public Key für die paar Minuten einer Transaktion kurz sichtbar – aber selbst optimistische Schätzungen für einsatzfähige Quantencomputer liegen weit jenseits dessen, was für einen so schnellen Angriff nötig wäre. Und die Entwickler sind schon dran Parallel dazu arbeiten Bitcoin-Forscher längst an einer strukturellen Lösung. Jonas Nick und Mikhail Kudinov von Blockstream haben mit SHRINCS den ersten konkreten Entwurf für quantensichere Bitcoin-Signaturen vorgestellt. Statt auf elliptischen Kurven basiert SHRINCS auf einfachen SHA-256-Hashfunktionen – demselben Baustein, den Bitcoin schon beim Mining nutzt. Und SHRINCS bleibt dabei deutlich kompakter als der bisherige NIST-Standard: Die Signatur startet bei rund 324 Byte, über 10-mal kleiner als vergleichbare Standardverfahren, wodurch das Netzwerk mit rund 3 Transaktionen pro Sekunde nutzbar bleibt statt auf 0,36 abzusinken. Kein Grund zur Sorge SHRINCS ist noch ein Forschungsvorschlag, kein fertiger Standard – Sicherheitsbeweis und offizielle BIP-Nummer stehen noch aus. Zeitdruck gibt es dabei nicht: Bitcoin hat mehrere Jahre Vorlauf, Entwickler arbeiten schon jetzt an der Lösung, und wer heute schon vorsichtig ist – Adressen nicht wiederverwenden, Coins bei Bedarf umschichten – ist ohnehin gut geschützt. *Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlage- oder Sicherheitsberatung dar.   Der Bitcoin-Miner für dein zu Hause    

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Michael Saylor deutet neue Bitcoin-Käufe von Strategy an

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Michael Saylor sendet ein Signal für neue Bitcoin-Käufe von Strategy. 5,1 Mrd. US-Dollar Cash könnten die BTC-Nachfrage erneut steigern.

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