Erster Bitcoin-Reserve-Gesetzentwurf passiert Ausschuss
Der Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses hat den American Reserve Modernization Act mit 28 zu 21 Stimmen angenommen. Damit ist erstmals ein Gesetzentwurf für eine strategische Bitcoin-Reserve auf Bundesebene durch einen Kongressausschuss gelangt.
Bitcoin-Bestände sollen langfristig geschützt werden
Der 19-seitige Entwurf verpflichtet das Finanzministerium, eine sichere Verwahrung staatlicher Bitcoin-Bestände sicherzustellen. Für 20 Jahre sollen diese Assets weder verkauft, getauscht, versteigert noch als Sicherheit hinterlegt werden. Zudem sollen das Finanz- und Handelsministerium budgetneutrale Möglichkeiten zum Erwerb weiterer Bitcoin prüfen und eine separate Reserve für andere digitale Assets einrichten.
US-Regierung hält Bitcoin im Wert von 24,77 Milliarden Dollar
Laut Arkham besitzt die US-Regierung derzeit 324.527 Bitcoin im Wert von rund 24,77 Milliarden Dollar. Befürworter wollen bereits durch Beschlagnahmungen erworbene Bestände bündeln und schützen, während Kritiker wie Abgeordneter Bill Foster die Volatilität und strategische Bedeutung von Bitcoin infrage stellen.
Nächste Schritte im Gesetzgebungsverfahren
Der Entwurf wird nun dem Repräsentantenhaus vorgelegt, benötigt jedoch noch die Zustimmung des Senats und die Unterschrift des Präsidenten. Ein verwandter Senatsentwurf von Cynthia Lummis ist bisher nicht vorangekommen. Präsident Trump hatte die Reserve im März 2025 per Dekret auf Basis beschlagnahmter Bitcoin eingerichtet, ohne neue Haushaltsmittel bereitzustellen.



