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Tim Draper: Apple und Meta handeln unverantwortlich, weil sie Bitcoin meiden

Tim Draper: Apple und Meta handeln unverantwortlich, weil sie Bitcoin meiden

Draper kritisiert fehlende Bitcoin-Reserven

Der milliardenschwere Venture-Capital-Investor Tim Draper bezeichnet es als unverantwortlich, dass Technologiekonzerne wie Apple und Meta keine Bitcoin-Bestände halten. Er warnt, dass die aktuelle Fiskalpolitik eine Hyperinflation oder deutlich höhere Zinsen auslösen könnte. Bitcoin sieht Draper als Absicherung gegen diese Risiken und als Schutz vor einer Belastung des traditionellen Finanzsystems.

Große Tech-Konzerne bleiben zurückhaltend

Die Akzeptanz von Bitcoin als Unternehmensreserve nahm zu, nachdem börsennotierte Firmen, allen voran Strategy, umfangreiche Bitcoin-Treasuries aufgebaut hatten. Die größten Technologiekonzerne halten sich jedoch weiterhin zurück. Microsoft-Aktionäre lehnten im Dezember 2024 einen Bitcoin-Vorschlag mit lediglich rund 0,55 Prozent Zustimmung ab, während Metas Board eine ähnliche Initiative im Mai 2025 ablehnte. Auch Salesforce und McDonald’s wiesen Bitcoin-bezogene Maßnahmen zurück.

Bitcoin als Basis eines neuen Finanzsystems

Draper betrachtet Bitcoin als Fundament eines alternativen Finanzsystems auf Basis von Blockchain-Netzwerken und Smart Contracts. Dieses könnte die Abhängigkeit von Buchhaltern, Wirtschaftsprüfern und Zahlungsdienstleistern reduzieren. Er erwartet eine uneinheitliche Entwicklung der Adoption und glaubt, dass künstliche Intelligenz die Softwareentwicklung im Bitcoin-Netzwerk beschleunigen könnte. Trotz seiner wiederholten Prognose von 250.000 US-Dollar liegt der Bitcoin-Kurs weiterhin deutlich darunter.

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