SBF legt Berufung beim Supreme Court ein
Sam Bankman-Fried will seine Betrugsverurteilung und die 25-jährige Haftstrafe vor dem US Supreme Court anfechten. Seine Anwälte argumentieren, der Prozessrichter habe verhindert, dass SBF auf die späteren Rückzahlungen an FTX-Kunden hinweist.
Streit um Kundengelder und Milliardenverluste
Die Staatsanwaltschaft hält dagegen, Bankman-Fried habe Milliarden von Kunden veruntreut – unabhängig davon, ob später Vermögenswerte zurückgezahlt wurden. Im Verfahren ging es außerdem um 1,7 Milliarden US-Dollar von FTX-Investoren und 1,3 Milliarden US-Dollar von Kreditgebern von Alameda Research.
Bitcoin-Kurs und Einziehung im Fokus
Die Rückzahlungen erfolgten über den FTX-Insolvenzplan, der Forderungen anhand der Preise vom November 2022 bewertete, als Bitcoin nahe 16.000 US-Dollar notierte. Zusätzlich stellt SBF eine Einziehung von 11 Milliarden US-Dollar als unverhältnismäßige Strafe infrage.
Geringe Chancen auf eine Prüfung
Der Supreme Court nimmt nur etwa ein Prozent der eingereichten Fälle an, weshalb eine Überprüfung als unwahrscheinlich gilt. Ein Berufungsgericht bestätigte das Urteil bereits im Juni; auch ein Antrag auf Begnadigung durch den Präsidenten ist weiterhin offen.



