Bitcoin profitiert von Treasury-Ankündigung
Bitcoin ist von einem Intraday-Tief nahe 64.100 Dollar auf über 69.000 Dollar gestiegen, nachdem das US-Finanzministerium größere Buybacks von langfristigen Staatsanleihen angekündigt hatte. Zwischen dem 9. September und dem 4. November wird das maximale Volumen für Käufe von 10- bis 30-jährigen Securities je Operation von 2 Milliarden auf mindestens 4 Milliarden Dollar erhöht. Die Nachricht drückte die Renditen am Anleihemarkt und sorgte kurzfristig für Rückenwind bei Bitcoin.
Shorts werden brutal liquidiert
Die Rally traf vor allem bearish positionierte Trader hart. Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 110.000 Trader liquidiert, das Gesamtvolumen lag bei rund 1,45 Milliarden Dollar. Davon entfielen etwa 1,29 Milliarden Dollar auf Short Seller, die auf fallende Kurse gesetzt hatten. Der Markt zeigte damit erneut, wie schnell sich der Crypto-Handel bei starken Makro-News drehen kann.
Makro-Backdrop bleibt entscheidend
Höhere Renditen hatten Bitcoin zuvor belastet, weil US-Staatsanleihen im Vergleich zu riskanteren Assets attraktiver wirkten. Die Buybacks nahmen etwas Druck aus dem System, ohne die Gesamtverschuldung der USA zu senken. Analysten wie Andre Dragosch sehen darin ein Signal für veränderte Financial Conditions, während Matt Cole auf Defizite, steigende Schulden und mögliche Dollar-Schwäche als langfristigen Bullish-Faktor für Bitcoin verweist.



