Die Schweizer Zentralbank wurde aufgefordert, Bitcoin in ihre Bilanz aufzunehmen.

Die Schweizer Zentralbank wurde aufgefordert, Bitcoin in ihre Bilanz aufzunehmen.

Ziel und Prozess des Referendums

In einem ambitionierten Schritt, um die Rolle der Schweiz als Führer in globaler Finanzinnovation zu festigen, führt eine Gruppe von Bitcoin-Befürwortern, angeführt von der Non-Profit-Organisation 2B4CH, ein nationales Referendum an, das darauf abzielt, die Schweizerische Nationalbank (SNB) zu verpflichten, Bitcoin in ihre Reserven aufzunehmen. Das Hauptziel dieses Referendums, wie vom Gründer und Vorsitzenden von 2B4CH, Yves Bennaïm, erklärt, ist es, die politische Neutralität und wirtschaftliche Souveränität der Schweiz in einer sich schnell verändernden globalen Landschaft zu stärken. Der Prozess umfasst das Sammeln von 100.000 Unterschriften von Schweizer Bürgern innerhalb von 18 Monaten, was etwa 1,15 % der nationalen Bevölkerung entspricht. Diese ambitionierte Initiative spiegelt ein bedeutendes Engagement der Schweizer Bitcoin-Community wider, die darauf abzielt, ihre früheren Bemühungen im Jahr 2021 zu replizieren oder zu übertreffen.

Unterstützung von Schlüsselfiguren

Luzius Meisser, Präsident von Bitcoin Suisse, betont die strategischen Vorteile dieser Initiative und schlägt vor, dass die Integration von Bitcoin in die Reserven der SNB die finanzielle Unabhängigkeit der Schweiz von Entitäten wie der Europäischen Zentralbank markieren könnte. Seine Unterstützung basiert auf der Überzeugung, dass Bitcoin erhebliche wirtschaftliche Erträge bieten kann, die traditionelle Investitionen wie deutsche Anleihen überwiegen. Diese Perspektive wird von der deutschen Politikerin Joana Cotar widergespiegelt, die die Kampagne unterstützt und ihr Potenzial erkennt, nationale Bankoperationen neu zu definieren.

Widerstand vom Establishment

Trotz der vehementen Unterstützung aus verschiedenen Ecken der Finanz- und Kryptowährungs-Communities bleibt Thomas Jordan, Vorsitzender der SNB, skeptisch. Er hat Bedenken hinsichtlich der Eignung von Bitcoin als Reservewährung geäußert, da sie nicht die traditionellen Kriterien für solche Vermögenswerte erfüllt. Diese laufende Debatte hebt die Spannung zwischen innovativen Finanzpraktiken, die von Kryptowährungsbefürwortern eingeführt wurden, und traditionellen regulatorischen Rahmenbedingungen hervor.

Potenzielle Ergebnisse und globaler Einfluss

Sollte das Referendum erfolgreich sein, könnte die Schweiz zu einem der ersten westlichen Länder werden, die formal die Aufnahme von Bitcoin in ihre nationalen Bankreserven festlegen, ähnlich dem revolutionären Schritt von El Salvador, Bitcoin 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel zu adoptieren. Befürworter argumentieren, dass die Aufnahme von Bitcoin durch die SNB nicht nur ihre Vermögensbasis diversifizieren, sondern auch ein starkes Signal für das Engagement der Schweiz zur Umarmung finanzieller Innovation senden würde.

Fazit

Während diese Bemühungen an Fahrt gewinnen, beobachtet die Welt genau, ob die Schweiz einen historischen Schritt zur Integration von Bitcoin in ihre Finanzinfrastruktur machen wird. Der Erfolg dieses Referendums könnte potenziell andere Nationen dazu bewegen, ähnliche Maßnahmen in Erwägung zu ziehen, und so den globalen Fußabdruck von Bitcoin in der offiziellen staatlichen Finanzierung erweitern. Diese Initiative veranschaulicht das dynamische Zusammenspiel zwischen etablierten Finanzinstitutionen und der aufstrebenden Welt der Kryptowährung und setzt die Bühne für eine potenziell transformative Auswirkung auf die globale Geldpolitik.

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